Immer größere ökonomische Machtkonzentrationen gefährden Demokratie, Rechtstaat und freie Öffentlichkeit sowie die ökologischen und sozialen Lebensgrundlagen. Wie wir leben was wir essen, wie wir arbeiten, was wir lernen und erkennen, wie wir kommunizieren und welche Luft wir atmen - darüber bestimmen zunehmend Großkonzerne.
Die neue Unfreiheit- heißt es- sei unvermeidbar: "Es gibt keine Alternative." Die wachsende Macht der weltweiten Konglomerate rechtfertigt man heute ähnlich wie früher den Feudalismus und später den Staatssozialismus. Wirtschaftliche Machtkonzentrationen werden als naturgegeben dargestellt.
Wir sind davon überzeugt: Es gibt Alternativen ! Die bestehenden ökonomischen Machtstrukturen können überwunden werden. Die Wissenschaft hat dazu heute ebenso beizutragen, wie es die Wegbereiter freier Wissenschaft in der Aufklärung gegen die damaligen wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Interessen getan haben.
Wir haben Deconcentration International gegründet, um zu einer Renaissance der Politischen Ökonomie beizutragen und sie weiterzuentwickeln. Deconcentration International arbeitet in der wissenschaftlichen und der allgemeinen Öffentlichkeit für Konzepte, die Wirtschaftmacht verhindern und abbauen helfen.
Unsere Arbeit gründet auf einer einfachen Erkenntnis: Die Konzentration von Wirtschaftsmacht wird durch zahlreiche machtfördernde Weichenstellungen in den Verfassungen, in den einzelnen Gesetzen und Verordnungen ermöglicht. Was durch Politik oft mit wissenschaftlicher Zuarbeit- geschaffen worden ist, kann aber auch wieder durch demokratische Politik abgeschafft werden.